23.9.2025: Sesriem – Sussusvlei – Dune 40 – Deadvlei

Im Sossusvlei Nationalpark ist Abenteuer Programm. Da wir bereits vor den Toren des Nationalparks gecampt haben, war der Weg zum Gate nur ein kurzer.

Als erstes wollten wir den Sesriem Canyon besichtigen…aber bereits bei der Ankunft auf dem Parkplatz sahen wir eine Horde Paviane, die gerade Spass daran hatten, ein Tourifahrzeug auseinanderzunehmen. Deshalb stiegen wir gar nicht erst aus und fuhren weiter in Richtung Dünen.

Bei der Düne 40 haben wir angehalten und planten diese Düne zu erklimmen. Sandra und ich haben es fast bis zur ersten Kuppe gschafft, bevor ich schlappmachte. Sandra wagte sich noch ein paar Höhenmeter mehr. Tinu ging noch eine Weile weiter bis auch er den Rückweg antrat. Obi aber hatte Energie genug, um einen Egospaziergang zu machen. Als wir alle drei unten warteten und warteten und warteten und Obi immer noch nicht zurück kam, machten wir uns schon langsam Sorgen. Wir begannen bereits mit einem Plan für eine Rettungsmission, um den Verschollenen zu finden. Und dann kam er wohlbehalten und bester Laune um die Ecke, der Streuner. Im nächsten Shop kaufen wir ihm eine Leine.

Wir fuhren erleichtert zu unserem Zielort dem Deadvlei. Etwa 5km vor dem Ziel wechselte die Teerstrasse zu einer Sandpiste. Das hiess für die Herren, etwas Luft aus den Pneu zu lassen. Voller Freude pflügten sich Beast und Buddy durch den Sand. Beim Parkplatz stiegen wir aus und spazierten noch etwa noch 1km bis zu diesen wunderschönen, beeindruckenden 900 Jahre alten, toten Bäume auf die ich mich mega gefreut habe. Die Hitze war mörderisch, aber das Bild, dass uns bot, war einfach ein Traum.

Auf dem Rückweg freuten wir uns bereits alle auf die Sandpiste und die Fahrt. Bereits bei der Hinfahrt haben wir ein paar eingegrabene Hilux angetroffen und beim Rückweg wollten wir selbstverständlich dem stecken Fahrzeug helfen. Das war ein Fehler. Beim losfahren hatte Tinu einen kurzen Moment, um sich selber aus dem Sand zu graben. Und dann kamen Obi und Sandra….sie gaben Gas und kamen nicht mehr raus. Oje mine… die Story wird noch schlimmer. Ein sehr hilfsbereiter Touribusfahrer eilten den beiden zu Hilfe. Nach einigem Murks gelang es ihm das Fahrzeug aus der misslichen Lage zu befreien, dabei vergass er jedoch zu erwähnen, dass er für diese nette Hilfeleistung gerne 800 Namibdollar (35Fr.) verlangen würde. Verdattert haben die beiden ihm dann ihr letztes Cash gegeben.

Abends sassen wir gemütlich beim Bierchen zusammen und Obi war bereits wieder fröhlicher Stimmung. Sandras Therapiestunde während der Rückfahrt ins Camp hat zum Glück gewirkt.