28.9.2025: Maun – Khwai, 179 km
Die Vorräte sind aufgefüllt, der Tank ist voll und somit kann die wilde Seite unserer Reise beginnen. Unsere heutige Etappe führt uns durch den Moremi Nationalpark. Zuerst müssen wir ein Vet Fence passieren, damit wir überhaupt die Gegend durchfahren können. Es darf kein Fleisch von Norden nach Süden importiert werden, wegen möglicher Tierseuchen. Da wir jedoch in Gegenrichtung fahren, ist es für uns also kein Problem. Beim „North Gate“ wollen wir den Parkeintritt lösen, was misslingt, weil kein Internet funktioniert. Nun müssen wir das halt beim „South Gate“ erledigen.


Direkt beim Parkeingang machen wir eine Mittagspause und besprechen die Route, die wir durch den Park nehmen wollen und dann geht‘s los. Die Strecke ist nur etwa 40km für die wir wegen der Sandpisten ca. 3 Stunden brauchen. Nach ein paar Kilometer eröffnet sich uns eine neue Welt voller Tierbegegnungen. Ehrfürchtig geniessen wir diese Begegnungen und die beiden Tinus haben mega Spass am „Pisten“ fahren. Wir haben Wasserhirsche, Antilopen, Vögel aller Art, Straussen, Giraffen, Zebras, Affen, Elefanten, Warzenschweine und noch andere Tiere gesehen. Einfach wow! So nah waren zumindest 3 von 4ren von uns noch nie diesen Tieren. Wir waren vollkommen geflasht.


Nach der Schuldbegleichung bei der Ausfahrt vom Südgate in Khwai fuhren wir über eine coole Brücke bis wir dann im Dorf Khwai dachten, unser Ziel schon fast erreicht zu haben. 7.1km und dann beim Schild links abbiegen hiess die Wegbeschreibung. Nur, dass wir nirgends ein Schild gefunden haben. Somit sind wir ca. 1.5h Stunden durch die Pampa gefahren, haben zweimal nachgefragt und sind ca. Um 17.00Uhr angekommen. Die Rezeption war unbesetzt… eh nu. Wir suchen uns ein Plätzchen und richten uns zügig ein. Auch hier sind wir der Tierwelt sehr nah. Elefanten, Wasserhirsche und Wasserbüffel säumen das Ufer des …. Ufers. Nach einem kurzen Znacht ziehen wir uns in unsere Dachzelte zurück und finden nun hoffentlich etwas Schlaf. Die Geräusche sind ja schon sehr eindrücklich und die Aussicht vom Zelt früh am Morgen unbezahlbar.
